Spectrum Musicum – Musik ohne Scheuklappen
Vor mehr als zwanzig Jahren entstand Spectrum Musicum aus einer einfachen, aber ungewöhnlichen Idee: Musik sollte nicht in Schubladen gedacht werden. Das Label wurde gegründet, um jungen Musikerinnen und Musikern eine Bühne zu geben und zugleich jene musikalischen Räume auszuloten, die zwischen den etablierten Kategorien liegen.
Bis heute ist diese Haltung geblieben.
Unter dem Namen Spectrum Musicum versammelt sich zeitgenössische Musik ebenso wie experimentelle Klangkunst: Hackbrett, Gitarre und Orgel begegnen Rock, Jazz, Funk und elektronischen Klangwelten. Was auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnte, verbindet eine gemeinsame Neugier – die Lust am Hören, am Ausprobieren und am Überschreiten musikalischer Grenzen.
Spectrum Musicum versteht Musik weniger als Genre denn als Entdeckungsreise. Traditionelle Instrumente dürfen dabei ebenso eigenwillig klingen wie elektronische Klänge.
So ist aus einem vor mehr als zwei Jahrzehnten begonnenen Projekt ein persönliches musikalisches Archiv und Label geworden. Ein Spectrum eben: ein musikalisches Spektrum, das nicht trennt, sondern Verbindungen schafft – zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Komposition und Improvisation, zwischen akustischer Musik und Elektronik.
Und vielleicht liegt gerade darin die zeitgemäße Idee von Spectrum Musicum: Musik muss nicht erklären, wo sie hingehört. Sie darf einfach überraschen.